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Sportfluggruppe Nordholz/Cuxhaven e.V.

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Home Flugplatz Highlights Auf nach Tannkosh 2005

Auf nach Tannkosh 2005

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Vom 15. bis zum 17. Juli 2005 fand wieder auf dem Flugplatz Tannheim das größte Fliegetreffen Deutschland statt. Am Freitag starteten 5 Vereinsmaschinen der Sportfluggruppe und eine in Nordholz beheimatete Privatmaschine nach Tannheim im Süden Deutschlands.

Die ersten waren Jan und Lars in der Piper L18c D-EGFG, die mit mehr als 5 Flugstunden pro Tour den zeitlich längsten Anflugweg hatten. Am Freitag ging es schon früh um kurz nach 08:00 Uhr in Nordholz los. Kurze Zeit später folgten Die FWP149D D-EGME mit Frank, Stefan und Helmut zusammen mit der Do27A1 D-EGFR mit Ingo, Stefan und Klaus. Die vierte Maschine waren die Cessna 172 mit Ivo und Jörn. Siggi startetet mit seiner Piper ArrowIV zusammen mit Günter. Diese 5 Maschinen bildetet die Vorhut und trafen sich alle zum gemeinsamen Tankstopp in Höxter-Holzminden. Die Gomhouria 181 MK6 sollte mit Ludi und Ralf später am Nachmittag noch folgen, da Ralf noch am Vormittag arbeiten musste. Ab Höxter-Holzminden trennten sich die Weg der 5 Maschinen. Während die L18 einen weiteren Tankstopp in Walldüren südöstlich von Frankfurt einlegen mussten flogen die anderen direkt nach Tannheim durch. Entgegen der Wettervorhersage der vorangegangenen Tage war das Wetter gut aber auch ganz schön bumpy durch die sich langsam überendwickelnde Thermik. Während die anderen sich schon in Tannheim häuslich mit Zelt und Klappstühlen unter der Tragfläche einrichteten und das erste Einlaufbier genossen kam auch die Piper in Tannheim an. alt Es waren schon mehr als 250 Flugzeuge dort gelandet und schon am Freitag musste man sich in die Schlange der anfliegenden Flugzeuge einreihen. Nach der Landung bekam die Piper per Funk die Anweisung: "Jetzt zweimal rechts und dann zurück zum Bahnende, dort stehe die anderen Nordholzer schon. Die Einweiser könnt ihr ignorieren". Zur Beobachtung des Flugbetriebes hatten wir eine perfekten Platz, neben der Schwelle und nah an der Displaylinie für das "Flugprogramm". Zur Begrüßung bekamen wir vom RedBull-Käfer ersteinmal eine Dose RedBull und einen Schlüsselanhänger, später am RedBull-Zelt gab es dann noch einen Papp-Rucksack mit Fliegerzeitschriften und AirmanBeans als Begrüßungsgeschenk.

Aus der Nordholzer Flotte fehlte nun nur noch die Gomhouria. Diese musste aber wegen Gewitter und Regen in Gelnhausen einen Zwischenstopp einlegen. Kam dann aber später durch und landete sicher in Tannheim. Ganz im Gegenteil zu einem UL, der sich bei einer Bugradlandung überschlug. Der Besatzung war zum Glück nichts passiert und das Flugzeug wurde sehr schnell durch das zahlreiche Hilfspersonal der Flight-Line geborgen.

Die Sportfluggruppe wäre nicht Sportfluggruppe, wenn wir uns nicht auch wieder was ausgedacht hätten, so haben alle ein rotes T-Shirt mit den Flugzeugen auf dem Rücken gedruckt an und wir wurden zu einem Photo-Termin mit den Veranstaltern gebeten.

Abends wurde dann noch ein wenig Kunst- und Formationsflug geboten. Der Höhepunkt war jedoch Wingwalking von Peggy auf der Boeing Stearman.

Nachdem wir uns mit den nötigen Frühstücks- und Duschmarken versorgt hatten ging es an die Abendverpflegung und ans Biertrinken. Das mit dem Bier klappte eindeutig besser, denn die Verpflegung war recht früh schon alle. Spät am Abend und etliche Biere später war es dann soweit: Ingo griff zum Micro und es wurden Shantys gesungen.

Es folge der nächste Morgen. Duschen! Ja gute Idee also hin zum Duschcontainer, denn man hatte ja auch schließlich hierfür pro Tag 2,-€ bezahlt. Der Andrang war weniger als erwartet, woran die Temperatur des Wassers nicht ganz unschuldig war. Man konnte wählen zwischen ganz saukalt oder saukalt. Nun folge das Frühstück, welches immerhin pro Tag auch 8,-€ kostet, auch dieses war ähnlich wie die Duschen. Diese beiden Punkte waren aber auch das einzige, über das man sich beschweren konnte. Da wir aber den Flugleiter am Platz kannten, waren wir mit einem Fahrzeug bestückt und so gab es Mittags Leberkäse im Brötchen und Sonntags sogar einen Kuchen.

Nach dem Frühstück am Samstag ging Tannkosh erst richtig los. Ein Flugzeug nach dem anderen kam herein. Vom einfachen UL mit Motor auf dem Rücken bis hin zu einer PC12 mit Turbine kam alles zu Landung was auf der 1.000 Meter Grasbahn landen konnte. Darunter waren sogar ein paar Segelflieger.

Teilweise waren im Endteil 20 Flugzeuge gleichzeitig zu zählen, alle mit unterscheidlichen Landegeschwindigkeiten. Das war ein atemberaubendes Schauspiel. Zwischen den Anflügen gab es auch immer wieder Blöcke mit "Flugprogramm".

Hierbei gefielen uns am besten die Yak11 mit den enorm schnellen Überflügen, die Italienische UL-Staffel mit Formationskunstflug vom Feinsten, Wingwalking, Kunstflug mit der Pits Special und auch das Flugprogramm der WWII-Corsair. Wobei hier einmal gesagt werden muss, daß es sich um ein Fly-In für Piloten und nicht um eine Flug-Show handelte. Mit dem Wetter hatte das Fly-In wohl einen Spezialvertrag! Während in nur wenigen Kilometern Entfernungen die Gewitterfronten durchzogen blieb es am Platz mit Ausnahme von 5 Minuten den ganzen Tag trocken.

Abends gab es dann die große Hangar-Party. Eine Super Band, die extra aus Österreich kam. Tolle Stimmung und Super Musik und das trotz eines kurzen Stromausfalls. Sogar ein Stück aus dem Musical "Phantom der Oper" wurde mit Bühneneinlage gespielt. Auch andere Showeinlagen wie "Die Glocken von Rom" durften nicht fehlen. Um Mitternacht gab es dann noch ein Feuerwerk.

Wir hatten nur ein Problem, wir mussten am frühen morgen wieder zurück und somit konnten die fliegenden Besatzungen nicht bis zum Ende mitfeiern.

Am Sonntag morgen traten dann alle wieder den Heimflug nach Nordholz an.

Insgesamt haben die 6 Maschinen fast 45 Flugstunden geflogen. Und da für 2007 ein Flugplatzfest in Nordholz ansteht, konnten viele Ideen mitgenommen werden.

Jan Czonstke

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 09. Januar 2010 um 17:49 Uhr