Marinefliegergstützpunkt Nordholz

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Das Marinefliegergeschwader 3 wurde als letzter fliegender Verband der deutschen Marine am 1. Juli 1964 als Nachfolgeverband der Marine-U-Jagdstaffel aufgestellt. Der neue Stützpunkt wurde Nordholz bei Cuxhaven. Im Zuge der Aufstellung wurde vom alten U-Jagdflugzeug Fairey A.S. 4 Gannet auf den neuen Seefernaufklärer und U-Jäger Breguet BR1150 Atlantic umgestellt. Die erste Atlantic landete am 15.07.1965 auf dem Marinefliegerhorst Nordholz. Am 30. Juni 1966 verließ die letzte Gannet das Geschwader.
Am 9. Juli 1967 wurde dem MFG 3 vom damaligen Bundespräsidenten Heinrich Lübke der Traditionsname "Graf Zeppelin" verliehen. Die Breguet Atlantic in der U-Jagd-Version sind bis 2007 ausgemustert und durch 8 P-3C Orion ersetzt worden. Bis 2010 verfügte das MFG3 nur noch über eine Breguet Atlantic in der SIGINT-Version. Seit 1994 sind auch Ölaufklärer vom Typ Dornier DO 228-212 LM/LT/NG (aktuell 2 Maschinen) in Nordholz beheimatet.

Von 1981 bis 2012 gehörten auch Sea Lynx Bordhubschrauber für die Fregatten (MK88A-Version) zum MFG3.  Nach der Umstrukturierung 2012 sind nun nur noch alle Flächenflugzeueg der Marine im MFG3 beheimatet, die Sea Lynx sind nun dem ebenfalls seit 2012 in Nordholz beheimateten MFG5 zugeordnet. Zu den Aufgaben des MFG3 zählt die Seeraumüberwachung und U-Boot-Jagd mit der P-3C Orion und Ölsuche mit der DO-228.

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Das Marinefliegergeschwader 5 wurde 2012 von Kiel nach Nordholz verlegt. Somit sind nun alle Marienflieger ausschließlich in Nordholz stationiert. Neben den aus Kiel mitgebrachten 21 Hubschraubern vom Typ Sea King MK41 bekam das Geschwader auch die 22 Hubschrauber Typ SeaLynx MK88 vom MFG3. Zu den Aufgaben der SeaKings gehört die SAR-Aufgabe über See und der Material- und Personentransport auf den Einsatzgruppenversorgern der Marine. Die SeaLynx haben unverädnert die Aufgabe der U-Boot-Jagd an Bord der Fregatten, sowie Material- und Personentransport auf den Fregatten.