Satzung

Sportfluggruppe Nordholz/Cuxhaven e.V.
Mitglied im DAeC Landesverband Niedersachsen e.V.
und der AOPA Germany
Postfach 42
27633 Nordholz

SATZUNG

§ 1

  1. Der Verein trägt den Namen "Sportfluggruppe Nordholz/Cuxhaven e.V." und ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Tostedt eingetragen. Der Verein wurde am 21.02.1977 gegründet.
  2. Der Sitz des Vereins ist Nordholz.
  3. Der Verein ist Mitglied des Deutschen Aeroclubs e.V. Der Verein ist Mitglied des Landessportbundes Niedersachsen e.V. und des zuständigen Fachverbandes.
  4. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Zweck des Vereins ist ausschließlich und unmittelbar die Förderung des Flugsports und der Jugendhilfe zum Wohle der Allgemeinheit. Der Satzungszweck wird verwirklicht, insbesondere durch die planvolle Ausübung und die Verbreitung des Flugsports, durch Unterhaltung einer Jugendgruppe und einer Flugschule.
  5. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
  6. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
  7. Die Mitglieder dürfen bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins nicht mehr als ihre eingezahlten Kapitalanteile und den gemeinen Wert ihrer geleisteten Sacheinlagen zurückerhalten.
  8. Der Verein darf keine Personen durch Ausgaben, die dem Zwecke des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigen.
  9. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen des Vereins an den Landessportbund Niedersachsen e.V. oder an eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung für sportliche Zwecke.
  10. Soweit die Organe des Vereins berechtigt sind, aus wichtigem Grund Beiträge in einzelnen Fällen zu stunden oder zu erlassen, dürfen diese Maßnahmen nicht gegen die obigen Grundsätze dieser Satzung verstoßen.

§ 2 Geschäftsjahr

  1. Das Geschäftsjahr läuft vom 1. Januar bis 31. Dezember eines jeden Jahres.

§ 3 Mitgliedschaft

  1. Der Verein besteht aus aktiven und fördernden Mitgliedern mit gleichem Stimmrecht.
  2. Eine natürliche Person, die in den Verein als Mitglied aufgenommen werden soll, muß einen schriftlichen Antrag stellen. Bei Minderjährigen muß der Antrag die Zustimmung der gesetzlichen Vertreter enthalten. Über die Aufnahme von Mitgliedern entscheidet der geschäftsführende Vorstand einstimmig. Wird der Aufnahmeantrag vom geschäftsführenden Vorstand abgelehnt, steht dem Antragsteller das Recht der Berufung an die Mitgliederversammlung zu. Diese entscheidet mit 2/3 Mehrheit über die Aufnahme. In den ersten 12 Monaten der Mitgliedschaft kann der geschäftsführende Vorstand mit 2/3 Mehrheit das neu aufgenommene Mitglied von der Mitgliedschaft ausschließen. In diesem Falle erlischt die Mitgliedschaft mit dem Tage der Ausschließung bzw. des Ausschlußbeschlusses des Vorstandes. Der Beschluß ist dem Mitglied schriftlich mitzuteilen und zu begründen. Auch in diesem Fall steht dem Mitglied das Recht der Berufung an die Mitgliederversammlung zu.
  3. Die Ehrenmitgliedschaft wird durch Beschluß der Mitgliederversammlung verliehen.
  4. Die Mitgliedschaft erlischt - außer in dem in Abs. 2 aufgeführten Fall durch
    • Tod
    • Entmündigung
    • Entzug der bürgerlichen Ehrenrechte
    • Austritt aufgrund einer schriftlichen Erklärung, die bei Minderjährigen die Zustimmung der gesetzlichen Vertreter enthalten muß. Der Austritt ist nur zum Schluß des Kalenderjahres - mit vierwöchiger Kündigungsfrist - zulässig. Zur Wirksamkeit genügt es, daß diese einem geschäftsführenden Vorstandsmitglied schriftlich zugeht. In Härtefällen entscheidet der Vorstand mit 2/3 Mehrheit.
  5. Ausschluß, wenn das Mitglied in gröblicher Weise gegen die Vereinsinteressen verstoßen hat.
  6. Über den Ausschlußentscheidet der geschäftsführende Vorstand mit 2/3 Mehrheit. Der Beschluß ist dem Mitglied schriftlich mitzuteilen und zu begründen. Dem Mitglied steht das Recht der Berufung an die Mitgliederversammlung zu.
  7. Beim Erlöschen der Mitgliedschaft hat der Ausscheidende keine Ansprüche auf Vermögen des Vereins oder Teile desselben. Statusänderungen von aktiver nach fördernder Mitgliedschaft oder umgekehrt sind schriftlich beim Vorstand zu beantragen. Bei Statusänderung von fördernd nach aktiv wird nachträglich die Aufnahmegebühr erhoben.

§ 4 Beitrag und Gebühren

  1. Der Verein erhebt von jedem Mitglied einen monatlichen Beitrag in DM (ab 01.01.2002 in €), dessen Höhe von der Mitgliederversammlung festgesetzt wird. Der Beitrag wird ½ jährlich eingezogen. Die Gebührenordnung wird vom geschäftsführenden Vorstand beschlossen und durch Aushang veröffentlicht. Die Gebühren werden monatlich eingezogen.

§ 5

  1. Die Mitglieder des Vereins sind zu gegenseitiger Hilfsbereitschaft und sportlich fairem Verhalten verpflichtet.

§ 6

  1. Die Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung, der geschäftsführende und der erweiterte Vorstand.

§ 7 Zuständigkeit der Mitgliederversammlung

  1. Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ, sie beschließt über die Angelegenheiten des Vereins, die wegen ihrer besonderen Bedeutung einer solchen Entscheidung bedürfen.
  2. Die Mitgliederversammlung beschließt über
    • Änderung der Satzung (einschließlich der Änderung der Zweckbestimmung)
    • Auflösung des Vereins
    • Verleihung der Ehrenmitgliedschaft
    • Entgegennahme der Jahresabrechnung und Entscheidung über die Entlastung des Vorstandes
    • Rechtsgeschäfte, deren Vermögenswert einen Betrag von DM 100.000,-- (ab 01.01.2002 € 50.000,--) übersteigt.
    • Beitragshöhe für aktive und fördernde Mitglieder
  3. Die Mitgliederversammlung wählt den geschäftsführenden Vorstand.

§ 8 Einberufung der Mitgliederversammlung

  1. Die Mitgliederversammlung wird vom geschäftsführenden Vorstand - unter schriftlicher Mitteilung der Tagesordnung - mit einer Ladungsfrist von zwei Wochen einberufen. Die Einberufung erfolgt, so oft es die Geschäftslage erfordert, jedoch mindestens einmal im Jahr. Der geschäftsführende Vorstand hat die Mitgliederversammlung unverzüglich einzuberufen, wenn mindestens 20% der Mitglieder die Einberufung schriftlich unter Angabe des Zweckes und der Gründe fordern. Bei Bedarf kann der Vorstand eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen.

§ 9 Mitgliederversammlung, Vorsitz, Ordnung der Sitzung

  1. Den Vorsitz in der Mitgliederversammlung führt ein Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes.

§ 10 Mitgliederversammlung, Beschlußfähigkeit, Abstimmung

  1. Die Mitgliederversammlung ist nach ordnungsgemäßer Ladung, ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlußfähig.
  2. Beschlüsse werden - abgesehen von dem in Abs. 3 aufgeführten Fall - mit einfacher Mehrheit der auf "ja" oder "nein" lautenden Stimmen gefaßt. Bei Stimmgleichheit ist der Antrag abgelehnt.
  3. Zu einem Beschluß, der eine Änderung der Satzung (einschließlich der Änderung des Zweckes des Vereins) oder die Auflösung des Vereins enthält, ist eine Mehrheit von ¾ der erschienenen Mitglieder erforderlich.
  4. Es wird offen abgestimmt. Geheime Abstimmung kann erfolgen, wenn die Mitgliederversammlung dieses beschließt.

§ 11 Mitgliederversammlung, Niederschrift

  1. Über den wesentlichen Inhalt der Verhandlungen in der Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift anzufertigen. Aus ihr muß mindestens ersichtlich sein, wann und wo die Sitzung stattgefunden hat, die Zahl der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder, welche Gegenstände behandelt und welche Beschlüsse gefasst worden sind. Die Abstimmungsergebnisse sind festzuhalten. Jedes Mitglied kann verlangen, daß in der Niederschrift festzuhalten ist, wie es abgestimmt hat. Dieses gilt nicht für geheime Abstimmung.
  2. Die Niederschrift ist von zwei Mitgliedern des geschäftsführenden Vorstandes und dem Schriftführer zu unterzeichnen. Die Mitgliederversammlung hat in der nächsten Sitzung über die Genehmigung der Niederschrift zu beschließen.

§ 12 Wahlperiode für den Vorstand

  1. Die Wahlperiode des Vorstandes beträgt zwei Jahre.
  2. Sie beginnt mit der Neuwahl und endet erstmals am 20.02.79.
  3. Wird der neue Vorstand nicht fristgerecht gewählt, verlängert sich die Wahlperiode des alten Vorstandes bis zur Neuwahl des Vorstandes.

§ 13 Vorstand

  1. Der Vorstand besteht aus:
    • dem geschäftsführenden Vorstand
      • 1. Vorsitzender
      • 2. Vorsitzender
      • Geschäftsführer
      • Schatzmeister
      • Schriftführer
    • dem erweiterten Vorstand
      • Spartenleiter Motorflug
      • Spartenleiter Segelflug
      • Ausbildungsleiter Motorflug
      • Ausbildungsleiter Segelflug
      • Jugendleiter
  2. Die Spartenleiter Motor- und Segelflug nehmen als Stimmberechtigte an den Vorstandssitzungen teil.
  3. Tritt ein Vorstandsmitglied freiwillig zurück oder scheidet es aus einem anderen Grunde aus dem Vorstand aus, so ergänzt sich der Vorstand mit Wirkung bis zur nächsten Mitgliederversammlung selbst. In dieser Mitgliederversammlung muß eine entsprechende Neuwahl für die Zeit bis zum Ablauf der Wahlperiode erfolgen.
  4. Der Verein wird durch zwei Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes im Sinne des § 26 BGB in Gemeinschaft vertreten.
  5. Der geschäftsführende Vorstand führt alle Geschäfte des Vereins. Er hat außerdem die Beschlüsse der Mitgliederversammlung durchzuführen, soweit die Beschlüsse im Einzelfall nicht etwas anderes bestimmen.
  6. Zur Prüfung der Kasse nach Ablauf des Geschäftsjahres werden zwei Kassenprüfer gewählt. Die Amtszeit beträgt zwei Jahre. Sie geben bei der Jahreshauptversammlung einen Bericht über die Kassenprüfung ab.

§ 14 Ordnung, Strafgewalt

  1. Der Flugleiter vom Dienst ist berechtigt, als auch verpflichtet, eine Ordnungsstrafe auszusprechen, wenn ein Mitglied beim Flugdienst gegen die Bestimmungen des Luftverkehrsrechts, der Segelflugbetriebsordnung oder gegen Anordnungen der Luftfahrtbehörden, sowie gegen Anordnungen und Bestimmungen, die der Verein für den Flugbetrieb aufgestellt hat, vorsätzlich oder fahrlässig verstößt. Diese Maßnahme hat nur für den jeweiligen Flugtag Gültigkeit und ist dem geschäftsführenden Vorstand mitzuteilen.
  2. Ordnungsstrafen sind: Verwarnung, Startverbot und fliegerische Beschränkung.
  3. Das bestrafte Mitglied kann gegen die Strafentscheidung des Flugleiters vom Dienst Einspruch beim Vorstand einlegen. Der Vorstand entscheidet entgültig.
  4. Der Vorstand kann die in Abs. 2 verzeichneten Ordnungsstrafen verhängen, wenn ein Mitglied Handlungen begeht, durch die der Verein wesentlich geschädigt oder gefährdet wird, oder wenn ein Mitglied gegen § 5 der Satzung verstößt.
  5. Der Flugleiter vom Dienst und der Vorstand haben vor der Entscheidung über eine Ordnungsstrafe das zu bestrafende Mitglied zu hören.
  6. Der Vorstand kann Mitglieder vom Flugbetrieb vorübergehend ausschließen, wenn sie mit Gebührenzahlungen länger als einen Monat im Rückstand sind.
Nordholz, den 14.03.2008
Wortlaut unter Berücksichtigung der Satzungsänderung vom
  • 20.03.1987 (Mitgliederhauptversammlung) und
  • 26.03.1993 (Mitgliederhauptversammlung) und
  • 23.03.2001 (Mitgliederhauptversammlung) und
  • 18.03.2005 (Mitgliederhauptversammlung) und
  • 06.07.2007 (Mitgliederversammlung) und
  • 14.03.2008 (Mitgliederhauptversammlung)